{"id":2,"date":"2011-01-03T21:09:59","date_gmt":"2011-01-03T20:09:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/?page_id=2"},"modified":"2011-01-28T15:36:46","modified_gmt":"2011-01-28T14:36:46","slug":"eine-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/?page_id=2","title":{"rendered":"Portrait"},"content":{"rendered":"<h2><a rel=\"attachment wp-att-136\" href=\"http:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/?attachment_id=136\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-136\" title=\"Kay-Daniel Meyer-Kolumbe\" src=\"http:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/kay-meyer-kolumbe.jpg\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"344\" \/><\/a>Der Anfang<\/h2>\n<p>Der K\u00fcnstler Kay-Daniel Meyer-Kolumbe wurde am 2. Februar 1971 in Hamburg geboren. Im Alter von neun Monaten wurde er bei einem Brand schwer verletzt, als Folge hiervon mu\u00dfte sein rechter Unterarm amputiert werden. Nach Krankenhaus- und Heimaufenthalt wurde er 1975 von dem Ehepaar Wiebke Meyer-Kolumbe und Gerhard Meyer adoptiert. Zur gleichen Zeit wurde bei ihm eine hochgradige angeborene Schwerh\u00f6rigkeit festgestellt. Das war der Grund daf\u00fcr, da\u00df er im Alter von vier Jahren noch kein Wort sprechen konnte. Er hatte sich bis dahin \u00fcber Mimik und Gestik verst\u00e4ndigt und das &#8211; wie die Eltern berichten &#8211; mit sehr viel Charme. Die Versorgung mit H\u00f6rger\u00e4ten und das Wahrnehmen von Ger\u00e4uschen und Sprache versetzte das hellwache und neugierige Kind in die Lage, sich mit dem Sprech- und Sprachtraining eine bis dahin verschlossene Welt zu erobern. Mit einj\u00e4hriger Versp\u00e4tung begann der Schulbesuch, zuviel mu\u00dfte im Spracherwerb nachgeholt werden. Gewisse sprachliche Defizite bestehen bis heute.<\/p>\n<h2>Schule und Beruf<\/h2>\n<p>Von 1978 bis 1990 besuchte er die Schule f\u00fcr Schwerh\u00f6rige in Hamburg, um danach eine Lehre als Bauzeichner zu absolvieren. Dies ist insofern bemerkenswert, da Kay-Daniel Meyer-Kolumbe eigentlich ein spontaner Rechtsh\u00e4nder ist. Alle manuellen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten mu\u00dften auf Grund der Unfallfolgen auf die linke Seite konzentriert werden. Die Genauigkeit des Zeichnens wurde zun\u00e4chst ohne technische Unterst\u00fctzung im ersten Lehrjahr erlernt. Die weitere Ausbildung erfolgte dann am Computer. Vier Jahre hat er bis 1997 in seinem erlernten Beruf in einem Architektenb\u00fcro gearbeitet. Die r\u00fcckl\u00e4ufige Baukonjunktur verschonte auch ihn nicht, sich gezwungenerma\u00dfen neu zu orientieren. Nach einem Praktikum erfolgte die Anstellung in einem Designstudio, wo er vornehmlich als Acryl-Gestalter arbeitete.<br \/>\nDer Wunsch, in seinem erlernten Beruf wieder t\u00e4tig sein zu k\u00f6nnen, hat sich zwischenzeitlich erf\u00fcllt.<\/p>\n<h2>Der Weg zur Kunst<\/h2>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-299\" href=\"http:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/?attachment_id=299\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-299\" title=\"Kay-Daniel Meyer-Kolumbe\" src=\"http:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/kmk-2.jpg\" alt=\"Kay-Daniel Meyer-Kolumbe\" width=\"269\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/kmk-2.jpg 300w, https:\/\/www.kay-meyer-kolumbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/kmk-2-225x288.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a>Erste Hinweise auf seine zeichnerische Begabung gab es bereits 1986. Die Mutter berichtet, da\u00df er sie an einem Abend &#8211; das Telefon stand nicht still &#8211; am Schreibtisch sitzend skizzenhaft portr\u00e4tierte, ihr die kleine Zeichnung w\u00fctend auf den Schreibtisch geknallt hat und in seinem Zimmer verschwand.<\/p>\n<p>Diese kleine Episode erz\u00e4hlten die Eltern befreundeten K\u00fcnstlern. Diese waren zun\u00e4chst am\u00fcsiert aber zugleich auch interessiert und fragten nach dieser und anderen Zeichnungen. \u00dcbereinstimmend war das Urteil: da k\u00f6nnte ein Talent schlummern.<\/p>\n<p>In einem privat organisierten Kreis, unter Anleitung einer K\u00fcnstlerin, setzte sich Kay-Daniel Meyer-Kolumbe zun\u00e4chst drei Jahre ausschlie\u00dflich mit der Portr\u00e4tmalerei auseinander. Es folgten Zeichenkurse im Atelier H\u00fctten in Hamburg ( Barbara Frahm, Renate M\u00fcller, Christel Schultz ), Kurse f\u00fcr verschiedene Techniken in der Hamburger Kunsthalle und dann 1995 und 1996 Radierkurse unter Anleitung von Klaus Schweier (Berlin) im Atelier Eglau in Kampen\/Sylt. An den K\u00fcsten Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns hat Kay-Daniel Meyer-Kolumbe viele Ferien verbracht. Hier erlebte er wiederholt die Naturgewalt des Wassers und setzte sich fr\u00fch gedanklich mit den Fragen und Problemen des K\u00fcsten- und Umweltschutzes auseinander.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gilt sein Interesse der Architektur, der Inneneinrichtung von R\u00e4umen und der klassischen Musik. Reisen in s\u00fcdliche L\u00e4nder regten ihn an, sich mit anderen Kulturen auseinander zu setzen. Ganz besonders beeindruckten ihn die Fertigkeiten und Arbeiten der Etrusker. In Italien entstanden erste Landschaftsbilder in Tusche und \u00d6lfarben. Sein spezielles Interesse ist das Experimentieren und Kombinieren verschiedener Zeichen- und Maltechniken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anfang Der K\u00fcnstler Kay-Daniel Meyer-Kolumbe wurde am 2. Februar 1971 in Hamburg geboren. 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